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Der Mai aus der Sicht der Astrologie

Astrologische Themen – Mai 2020

Was erwartet uns aus astrologischer Sicht im „Wonnemonat“ Mai?

 

Die Sonne steht ja bereits seit 19.4. im Zeichen Stier und bleibt dort noch bis 20.5., wo sie dann ins Zeichen Zwillinge wechselt. Das erdige Tierkreiszeichen Stier gehört zu den sogenannten fixen Zeichen.

 

Das heißt, thematisch geht es um Absichern, Erhalten und Bewahren, Materielles.

 

Aber auch das Durchhaltevermögen ist hier begünstigt angesprochen, nicht locker lassen heißt die Devise! Wie wir alle beobachten können, bewegen wir uns langsam wieder vorwärts, vorsichtig und sehr bedacht und Viele sehnen sich nach Normalität und ihren gewohnten Abläufen.

Da die Sonne noch bis 5.5. in Konjunktion mit dem Planeten Merkur steht, wird auch viel diskutiert und überlegt, wie die Rückkehr in Altbekanntes wohl am besten geschehen könnte. Die Sonne bildet aber auch noch eine auslaufende Konjunktion zu Uranus und somit gilt nach wie vor – Veränderung geschieht in der Aktivität, nicht in der Starrheit!

 

Mit 5.5. geht die Sonne auch eine positive Verbindung zu Neptun ein, das heißt unsere Sehnsüchte und Wünsche werden verstärkt angesprochen. Ein guter Ansporn, um ihnen aktiv Gewicht zu verleihen und sich dafür einzusetzen, seine Wünsche auch in die Realität zu bringen! 

 

Venus, der Planet, der (auch) dem Tierkreiszeichen Stier zugeordnet ist, befindet sich seit Anfang April im Zeichen Zwillinge und bleibt dort noch bis 8.8., da sie von 13.5. bis 25.6. rückläufig wird. Zeitgleich mit ihrer Rückläufigkeit geht Venus einen Spannungsaspekt mit Neptun ein, der somit auch die gesamte Zeit der Rückläufigkeit über erhalten bleibt. Was bedeutet das? Es geht mit Venus in Zwillinge stark um einen wohlwollenden und gefühlvollen Ausdruck. Verständnis und Empathie für das Gegenüber. Ein guter und respektvoller Umgang in Verhandlungen. Aber Vorsicht: dabei keine faulen Kompromisse eingehen! Und das Quadrat zu Neptun fordert dazu auf, sich zwar den Träumen hinzugeben und auch ein bisschen darin zu schwelgen, aber sich nicht in Fata Morganen zu verrennen! Es ist wichtig, bei all dem Träumen und Hoffen auch weiterhin aufmerksam und kritisch sämtlichen Entwicklungen im Außen gegenüber zu stehen! Und die Rückläufigkeit der Venus wird uns dazu auffordern, die Bereiche Liebe und Partnerschaft genau zu hinterfragen und evtl. anders damit umzugehen, als bisher. 

 

Am 7.5. findet der Vollmond auf der Achse Stier-Skorpion statt. Hier geht es nochmal mehr um Leidenschaft, Kreativität und auch um das Bewusstwerden, wo wir Druck und Zwängen ausgesetzt sind. Der Versuch, diese Energien konstruktiv zu wandeln und auszuleben, ist von großer Bedeutung für jeden einzelnen! 

 

Abschließend möchte ich noch kurz auf die nach wie vor geltende große Konstellation von Saturn, Pluto und Jupiter hinweisen. Wir wurden ja in den letzten Wochen massiv mit den Themen Einschränkung (Saturn), Angst und Ohnmacht (Pluto) und außerordentliche Leistung (Jupiter) konfrontiert. Mit Pluto, der bereits seit 26.4. rückläufig ist, werden nun auch am 11.5. (bis 29. 9.) Saturn sowie Jupiter am 15.5. (bis 13.9.) rückläufig.

Es ist wesentlich, aus jeglichem Täter-Opfer-Spiel auszusteigen und mit Macht konstruktiv umzugehen.

Das Ergründen der verborgenen Motivation steht im Vordergrund und wir werden erneut dazu aufgefordert, uns mit unseren Ängsten auseinanderzusetzen (Pluto). Es geht nicht um äußere Anerkennung, Status, oder Position, sondern um innere Disziplinierung, Eigenverantwortlichkeit und Selbstkontrolle. Wir sollen uns selbst erziehen und uns abnabeln von der (väterlichen) Führung (Saturn). Auch sollen nicht Reichtum und Ehre im Außen gesucht werden, sondern die innere Zufriedenheit und die Wandlung der eigenen Weltanschauung stehen im Fokus! 

 

Wie auch immer sich diese Konstellationen konkret im Außen zeigen werden, kann niemand vorhersagen. Dass die Zeit noch eine Weile herausfordernd für uns alle bleibt, ist offensichtlich.

Aber – und das ist jetzt meine persönliche Meinung – wenn wir uns weiter dagegen wehren, uns von der Angst beherrschen zu lassen, uns auf unsere innere Stärke und vor allem unsere Eigenverantwortung in allen (!) Lebensbereichen besinnen und niemals aufhören, unseren Geist kritisch wach zu halten, dann haben wir die besten Chancen und Voraussetzungen, wirklich gestärkt und gewandelt aus dieser Zeit herauszugehen! 

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine Zeit, in der wir wieder mehr genießen, mehr wertschätzen und verstärkt liebevoll mit einander umgehen! 

Alles Liebe, Michelle 

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